Chronik
Die Gründung des 1. Bowlingsportvereines Ludwigsburg datiert zurück bis in das Jahr 1922 und entwickelte sich wie bei vielen anderen Vereinen aus dem Kegelsport heraus. Im August dieses Jahres gründete der Ludwigsburger Franz Waibel den "Kegellokalverband Ludwigsburg" . Zunächst waren 4 Clubs auf verschiedenen Bahnen verteilt.

Erst im Jahre 1926 konnte in der Gaststätte "Römerhügel" eine gemeinsame Asphaltbahn benutzt werden. Damit konnte das Vereinsleben stärker gefördert werden.

Im Jahre 1932 wurden dann die ersten I-Bahnen, die heutigen Bowling-Bahnen in Ludwigsburg gebaut. Fortan wurde auf drei verschiedenen Bahnenarten - Lattenbahn, Asphaltbahn, I-Bahn - gespielt. Mehrfache württembergische Erfolge blieben nicht aus.

1938 übernahm der Vereinsgründer Franz Waibel die Leitung der Gemeinschaft, die jetzt "Keglerverein Ludwigsburg" hieß. Während der folgenden Kriegsjahre war ein Vereinsleben nur noch eingeschränkt möglich, da diese harten Jahre doch ihre Opfer forderten.

1948 ging es doch mit dem Bowling richtig los. Das Ehepaar Weigandt übernahm die I-Bahnen im "Römerhügel" . Im gleichen Jahr - wieder unter der Führung von Franz Waibel wurde der jetzt älteste Klub "Lerchenholz" (damaliger Stadtteil von Ludwigsburg) gegründet, der sich 1966 in "Bowlingfreunde Ludwigsburg" umbenannte.

1962 übernahm Harry Kappler die Vereinsführung , nachdem er bereits zuvor viele Jahre als Kassierer und Schriftführer tätig gewesen war. Er führte den Verein über 37 Jahre lang und wurde 1999 durch Detlev Fuchs abgelöst.

1966 erfolgte die Umbenennung des Vereines durch eine Satzungsänderung in den heutigen Namen "1. Bowlingsportverein Ludwigsburg e.V.".

1969 wurde die neue 4-Bahnen Anlage in Ludwigsburg eingeweiht und wird bis dato durch den Verein betrieben. Somit war endlich ein geregelter und sportlich zielgerichteter Trainingsbetrieb möglich, der Ende der 80´er Jahre seinen Höhepunkt in dem kurzfristigen Verbleib des Clubs "Bowlingfreunde Ludwigsburg" in der 1. Bundesliga fand.

Derzeit hat der Verein rund 100 Mitglieder, die größtenteils aktiv spielen, davon spielen
3 Mannschaften in den oberen württembergischen Ligen.
 
 
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